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	<title>was lesen?</title>
	<link>http://www.waslesen.net/blog</link>
	<description>salvo errore et omissione</description>
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		<title>Werner Bräunig, Rummelplatz</title>
		<description>(Geschrieben 1965, erschienen 2007)Dieser Roman ist ein Kaleidoskop der Nachkriegsgesellschaft, in der die Menschen sich mit ihrer kommunistischen, sozialdemokratischen, bürgerlichen, gar Nazi-Vergangenheit in den noch offenen gesellschaftlichen Strukturen der DDR vier Jahre nach Kriegsende zurechtfinden, behaupten und positionieren müssen. Offene Strukturen auch im wörtlichen Sinne, man reiste zwischen den Besatzungszonen.

Aber ...</description>
		<link>http://www.waslesen.net/blog/2009/10/29/werner-braunig-rummelplatz/</link>
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		<title>Juan Carlos Onetti, Der Schacht</title>
		<description>(Erschienen 1939, Übersetzung von Jürgen Dormagen)Ein kurzes Buch, Roman genannt, aber eher eine Erzählung. Verdichtet, konzentriert, komplex. Der Ich-Erzähler, ein unbekannter Schriftsteller, erzählt die Nacht zu seinem 40. Geburtstag: von seiner Verzeiflung an der Welt, an den Menschen, insbesondere den Frauen, seinem Lebensekel. "Ich würde gerne die Geschichte einer Seele ...</description>
		<link>http://www.waslesen.net/blog/2009/09/06/juan-carlos-onetti-der-schacht/</link>
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		<title>Siri Hustvedt, Die Leiden eines Amerikaners</title>
		<description>(Erschienen 2008) Das Personal:
Psychoanalytiker, Philosophin, Geschichtsprofessor, Literaturprofessor, Künstler, Schriftsteller, Medizinhistoriker

Die Themen:
Neurologische Störungen, Traumata, Verluste und Verlustängste, (Alb-)Träume, Minderwertigkeitsgefühle, 9/11, psychische und physische Verletzungen, Ich-Schwäche, Sehnsucht nach Liebe und Intimität, Einsamkeit, Bindungsängste, Geltungsdrang, Konditionierung, Väter, Familie, Herkunft, dunkle Geheimnisse, Verstrickungen, Depression, Erlösung.

Kein Thema:
Geld.

Armut wird nur in den Aufzeichnungen des verstorbenen Vaters, ...</description>
		<link>http://www.waslesen.net/blog/2009/03/27/siri-hustvedt-die-leiden-eines-amerikaners/</link>
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		<title>Christian Kracht, Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten</title>
		<description>(Erschienen 2008) Was für ein Buch! Schon lange wollte ich auf Friedrich Dürrenmatts „Winterkrieg in Tibet“ (in „Labyrinth / Turmbau“) hinweisen, und nun lese ich einen Roman, der dessen Atmosphäre und auch einzelne Motive nachempfindet. Beide spielen in einer unbestimmten, aber nahen Zukunft, in der seit undenklichen Zeiten ein gnadenloser ...</description>
		<link>http://www.waslesen.net/blog/2009/02/28/christian-kracht-ich-werde-hier-sein-im-sonnenschein-und-im-schatten/</link>
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		<title>Ricarda Huch, Michael Unger</title>
		<description>(Erschienen 1903 unter dem Titel „Vita somnium breve“, Das Leben ein kurzer Traum) Michael Unger, der designierte Nachfolger des väterlichen Handelskontors, ist bereits verheiratet und Vater, als er erkennt, „dass der Kreis, in den er hineingeboren war, nicht die Welt, nicht das Schicksal, sondern etwas Zufälliges und Unvollkommenes war, und ...</description>
		<link>http://www.waslesen.net/blog/2009/01/06/ricarda-huch-michael-unger/</link>
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		<title>Jakob Wassermann</title>
		<description>(10.3.1873 – 1.1.1934)Zieh ich doch aus einem Krabbeltisch den Erzählungsband „Donna Johanna von Castilien“ heraus, weil ich von dem Autor Jakob Wassermann mal was gehört habe. Und weil ich mal wieder Lust auf historische Erzählungen habe. Und werde gut bedient. Ich lese die anfangs etwas verquaste, dann packende Geschichte von ...</description>
		<link>http://www.waslesen.net/blog/2008/10/31/jakob-wassermann/</link>
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		<title>Joseph Conrad, Der Geheimagent</title>
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(Erschienen 1907)
 Die Conrad‘sche Charakterisierung von Anarchisten, Revolutionären und dergleichen „Gestalten" als träge, bequeme, realitätsferne und realitätsfeindliche Personen befremdet. Sie seien nur zu träge oder zu versponnen, um sich in dieser Welt durchzusetzen, die er von archaischen Motiven durchtränkt sieht: Kampf und Verrat, Männer und Frauen, Liebe und Eigennutz. Doch ...</description>
		<link>http://www.waslesen.net/blog/2008/09/12/joseph-conrad-der-geheimagent/</link>
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		<title>Karl-Heinz Ott, Endlich Stille</title>
		<description> (Erschienen 2005)
Der Ich-Erzähler, Philosophieprofessor in Basel, wird auf dem Straßburger Bahnhofsvorplatz von einem Mitreisenden angesprochen. Dieser übernimmt sofort das Kommando, entscheidet, welches Hotel „wir“ nehmen („Bett ist Bett, und zum Schlafen werden wir heute eh nicht viel kommen“), wo gegessen und vor allem getrunken wird. Friedrich Grävenich, der angeblich ...</description>
		<link>http://www.waslesen.net/blog/2008/07/18/karl-heinz-ott-endlich-stille/</link>
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		<title>Herman Melville, Pierre oder Die Doppeldeutigkeiten</title>
		<description>(Erschienen 1852, Übersetzung von Christa Schuenke)Was macht jemand, dessen „ganzer sittlicher Kern bis auf den Grund erschüttert“ wird?
Pierre Glendinnig ist der sensible Spross einer „aristokratischen“ amerikanischen Ostküstenfamilie, deren (männliche) Mitglieder von der ersten Siedlergeneration an hilfreich, edel und gut waren, und denen (folgerichtig?) immenser Reichtum, aber auch körperliche und geistige ...</description>
		<link>http://www.waslesen.net/blog/2008/06/15/herman-melville-pierre-oder-die-doppeldeutigkeiten/</link>
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		<title>Mark Z. Danielewski, Das Haus</title>
		<description>Ist ein wahres Kunstwerk, sowohl äußerlich, also von der Aufmachung (habe die gebundene Ausgabe gelesen) her, als auch von der Geschichte. Es ist aber keinesfalls ein Buch, das man auf einmal und an einem Stück durchlesen kann.

Das ganze Buch über gibt es an sich drei Erzähler: Will Navidson, Jony Truant ...</description>
		<link>http://www.waslesen.net/blog/2008/06/04/mark-z-danielewski-das-haus/</link>
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